Shiatsubehandlung – Wie ist das?
Eine traditionelle Shiatsumassage, wird auf dem Fußboden, auf einem Futon gegeben.
Wir starten mit dem Herausfinden der jeweiligen Energiesituation im Körper. Dazu werde ich Fragen stellen, um meine Beobachtungen zu komplementieren und um auf spezielle Wünsche eingehen zu können.
Ganzheitliche Massageform
Wenn von “ganzheitlich” gesprochen wird, so meint man, dass der Mensch als einzigartiges Individuum gesehen werden soll. Jede Person ist die Einheit des Ganzen – nämlich von Körper, Geist und Seele. Um all diese Aspekte mit einbeziehen zu können, werden nicht nur körperliche Beschwerden in Betracht gezogen, sondern auch alle Lebensumstände (beruflich und privat), die Ernährung, sowie die körperlichen Ertüchtigungen. Ungleichgewichte zwischen Fühl- und Denkbewusstseins, können Spuren hinterlassen und sind nicht selten Ursachen für körperliche Beschwerden.
Yin und Yang
Wir haben zwei ursprüngliche Energien: Yin und Yang, welche sich gegenseitig komplementieren – ergänzen und vervollständigen und welche zugleich ohne einander nicht existieren können.
Es wird gelehrt, dass Balance und Harmonie, die Voraussetzungen für die Gesundheit von Körper, Geist und Seele, sind. Wenn das Qi frei und harmonisch durch die Meridiane fliesst, dann fühlt man sich stark, gesund und wohl. Krankheit wird als Resultat von Blockaden und Imbalancen der körpereigenen Energien, gesehen.
Shiatsu – Was ist das?
Shiatsu kommt aus Japan und wird dort als traditionelle Heilkunst angewendet und immer weiterentwickelt.
Diese japanische Form der Körperarbeit, entstand aus verschiedenen asiatischen Therapiemethoden und Massagetechniken; u.a. Akupunktur, Kräuterheilkunde und Ernährungslehre. Shiatsu zielt – wie viele Massageformen – darauf ab, den Körper zu entspannen und zu beleben. Zu diesem Zweck bedient es sich der natürlichen Energien des Körpers. Als ganzheitliche Massagetechnik, strebt die Behandlung eine Harmonie von Körper, Geist und Seele an.
Die 5-Elemente
Im Shiatsu sind die 5 Elemente Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz eine der Arbeitsgrundlagen und spiegeln bildlich die Sichtweise von vielen fernöstlichen Denkmustern wider. Sie repräsentieren nicht nur die Jahreszeiten Sommer, Spätsommer, Herbst, Winter und Frühling, sondern sind auch Organen mit den jeweiligen Meridianen zugeordnet. Demnach finden wir den endlosen Kreislauf der Veränderungen in der Natur, im Kleinen, in unserem Körper wieder.